Meine Augen

Ich kann mich erinnern, das sie die Farbe des Meeres tragen. Leuchtend vor Lebensfreude und Neugierde des Ganzen. Alle Farben sogen sie in sich auf und erfüllten mein Herz mit Frohsin und Lebenslust. Sie trugen die Natur, das Meer und die Berge in sich. Vielseitig versprachen sie mir die ganze Welt, den Himmel und Mutter Erde in mir zu vereinen. Mein Stolz trug ich im Blick des Sehens. Glaubt nicht, dass ich Arogant erschien, nein, mein Wesen liebte Alles, was ihr Auge erfassen konnte. Wie stelle ich es mir vor? Na, ganz einfach, ich sah und lebte das Gesehene. Jedenfalls bis eines Tages der Nebel meine Augen erfasste. Wieso? Ach ganz leicht beschrieben, sie bekamen einen neuen Zauber für sich und konnten nur noch 4 Prozent auf einmal sehen. Wie ein Wimpernschlag Gottes, war es auf einmal weg. Weinten die Augen diesbezüglich? Nein, sie kannten es von drei Geschwistern und mein Herz sagte mir: „Gott hat eine besondere Aufgabe für dich und wird dir ein anderes Sehen zeigen.“

Ja, er hatte recht. Mit den Tagen, Wochen und Monaten veränderte sich mein Augenlicht ständig. Angst hatte ich keine, nur war ich gespannt, wie diese Aufgabe aussehen würde. Erstmal trug ich die neuen Bilder verschwommen. Lernte mit den Fingern zu sehen. War auch traurig, weil ich nicht mehr lesen konnte und dies zog sich einige Jahre hin. In dieser Zeit wandelte sich mein Wesen und mein Gefühl verstärkte sich in den Fingern, Ohren, Geruchsinn und Geschmack. Meine Mutter erkannte schon damals meine Aufgabe, doch trainierte sie mein Lernfeld im Haushalt. Oh, ich war schon immer ordentlich, doch hatte auch ich meine Bockphasen und wollte stets nicht helfen. Was mein eigenes Feld betraf glänzte wie der Stern am Himmel. Sehr früh hatte Gott mir Wege gezeigt, die ich in bestimmten Situationen für mich nutzen konnte. Ich lernte und sog alles in mir auf, was für die Leichtigkeit meines neuen Lebens wichtig war und erforderlich. Oh, glaubt mir, so manchmal war die Verzweiflung groß. Doch mein Ehrgeiz war stärker. Das half mir neue Wege und Strukturen zu finden. Ich wurde für das Leben gut versorgt und konnte Verluste, sowie Prüfungen besser überstehen und ertragen. Mir half die Natur und die göttliche Stimme in mir. Kein Weg war zu lang oder nicht zu meistern. Mit den Jahren verstand ich es in die Stille auch meine Stärke zu finden. Mit 19 Jahren bekam ich den Gewinn eines neuen Prozesses und mir war die Literatur wieder offen. Ich lernte die Blindenschrift und alles was man im Leben benötigt zum Erwachsen werden. Die Eltern waren ja verstorben inzwischen und ich nahm mit 15 Jahren mein Schicksal in die eigene hand. Oh, oftmals war dahinter ein großes Fragezeichen. Schaffe ich es diese Welt zu bezwingen, oder sie zu durchleben? Ja, natürlich mit vielen Schwerpunkten und auch Hindernissen. Mein Lebensweg war mit der neuen Perspektive in die Sonnenliebe gesprungen. Ich begann für Menschen mein Herz weiter zu öffnen, ihnen den Weg zu zeigen, den sie nicht sahen. Mein inneres Auge half mir dabei. Wie gesagt Gott hatte eine große Aufgabe mit mir vor. Ich nahm diese herausforderung an.

Drei Jahre später gründete ich eine eigene Familie. Mein herzensguter Mann half mir das Wunder des Lebens besser zu erkennen. Er verlor sich in meinen Augen und ich mich in seinen braunen Teddy Augen. So braun wie Mutter Erde. Sein Herz war ebenfalls voller Liebe für das Leben. Er hatte ebenfalls eine große Prüfung des Lebens zu leben, denn sein Gehör war stark gemindert und auch trug er dieses Schicksal mit Gotteskraft.

So vergingen drei Jahre und zu uns kam ein kleines Mädchen, was fast drei Jahre alt war. Sie hatte ebenfalls schon in dieser kurzen Zeit ein schweres Schicksal erlitten, denn ihre Fürsorge wurde vernachlässigt und wir durften sie als unser Kind annehmen. Danke Gott für dieses Kind. Schicksale sind Prüfungen und dürfen ruhig mit Liebe angenommen werden und getragen.

Gottes Liebe wird jedem zu Teil, der sein Lebensweg mit Hoffnung und Vertrauen trägt. Wir lernen Schicksale zu wandeln, wenn das Leben angenommen wird, das Herz sich für die Aufgaben bereit hält. Keinen Tag möchte ich missen, auch nicht in die Vergessenheit geben, denn es stärkte das innere Sehen und den Glauben für die Weite des Ganzen. Meine Augen, haben immer noch das Meer in sich und sie sehen ebenso gut, nur mit Gotteskraft und in einer anderen Demension.

Jetzt in der Weihnachtszeit, denke ich sehr viel an die Entwicklung der Jahre zurück, wie meine Hände alles erforschten und die Aufgabe des Sehens übernahmen. Mit den Händen sehen, ebenso fühlen, alles in einer Perspektive der Wahrnehmung. Denke sehr oft zurück, wie ich den Baum schmückte und meine Fantasie kein Ende fand. Ich ließ auch niemanden an den Baum heran und suchte selbst die Farben aus. Natürlich durfte mein Mann helfen dabei, denn das Auge sah nichts mehr, aber wenn ich einmal die farbe erfuhr, prägte sich alle Feinheiten des Fühlens ein und mein Computer(Hirn) vergaß nichts mehr. Ich liebte alles selbst zu machen und vergaß oft, dass meine Augen doch ein anderes Sehen jetzt haben.

Unsere Adoptivtochter hatte so manches Mal vom Weihnachtsbaum genascht, wollte es vertuschen, doch die Mama bemerkte alles.

Staunend darüber fragte sie öfters, bist du wirklich Blind? Ja, hieß die Antwort. Doch warum kann ich denn nichts unbemerkt machen?

Na, mein liebes Kind, weil Gott will, das du Ehrlich bleibst und lernst die Wahrheit zu lieben. Oh, das verstehe ich nicht, kam stets. Später glaubte sie, dass ich alles von Gott berichtet bekam und sie wurde vorsichtiger.

Verluste des Lebens trug mein inneres Auge mir auch viele Monate vorher zu Tage. Lernte mit dem Wissen zu leben und es auch zu nutzen, damit die Schwerpunkte besser zu ertragen waren. Half auch Menschen die zur mir kamen, leichter mit schwierigen Situationen fertig zu werden. Wie die Jahre so vergingen, bekam mein Kind auch nachwuchs und für mich eine neue Herausforderung. Die gleichen Fragen, verwunderte Blicke und Worte. Ebenso auch die Antworten, wie zur Zeit meines Kindes. Das Leben ist wirklich wie eine Wundertüte und wir dürfen sie öffnen und auch den Inhalt in die Verzauberung bringen. Heute mit der Reife meines Lebens und als dreifache Oma, fühle ich es noch immer so stark wie damals. Gott hat noch immer sein Augenmerk auf meine Person gerichtet und hilft mir Themen zu bewältigen, auch die Hilfe für Andere zu stärken. Danke Gott für mein Lebensweg und das Schicksal meines Weges hat immer noch ein Fragezeichen. Ich bin ja noch nicht am Ende angekommen.

Nun schmücke ich mit meiner Farbenpracht die Weihnachtszeit wieder aus und gib alle Farben in meinen Worten und Gedanken der Bücherwelt.

Liebe das Leben. Reiche der Liebe die Zeit, es anzunehmen.

Ereilt dich ein Schicksal, dann bitte Gott es mit dir zu tragen.

Wundere Dich nicht, er wird an deiner Seite stehen.

Mari-Wall

Die Seele eines Menschen

Was ist die Seele?

Wie erkenne ich sie?

Wo Finde ich die Quelle von ihr?

Die Seele ist der Bestandteil deines Herzens.

Die Seele ist strahlend in sich

Und stark in der Kraft.

Sie ist mächtig,

zum Dienen deiner Selbst.

Ist Sie traurig,

dann fühlt sie sich klein.

Nein, eher verstört.

Erkennst du die Quelle deiner Seele?

so beginnt der Wachstum,

der eigenen Wahrheit.

Nimm die Liebe deines Herzens,

so wirst du sehen,

und darin deine lachende Seele verstehen.

Ist deine Seele gereift,

verbirgt sie zum Anfang die Weite der Zeit.

Suchst du in ihr,

den Weg deines Lebens.

So findest du etwas,

was dich soll bewegen.

Seele, du meine Kraft der Liebe,

gib mir Macht,

für das Leben der starken Gefühle.

Siehst du sie im goldenen Licht,

deine Seele mit Sonnenkraft spricht.

Reicht sie dir das Gut der Zeit,

so findest du sie in einem blauen Meeres Kleid.

Erwirkst du die Gnade,

für die Wahl der Nacht,

so erhebt sich das rot in zarter Pracht.

Die Seele des Menschen,

verbirgt manches leid,

doch trägt sie zum Feste,

stets das schönste Hochzeitskleid.

Die Kinderseele so klar und rein,

verführt sie die Sterne mit Lachen im

sein.

Jede Seele ein Lied in sich trägt.

Verblüht sie im Winde,

dann kehrt sie zurück,

zu ihrem göttlichen Weg.

Mari-Wall

Lichtmeditationen

von

Mari-Wall

Atem

 

Ich reinige meine Atemwege mit Licht.

Ich entgifte meine Atemwege mit Licht.

Ich spüle sie mit einer türkisfarbene Welle aus.

Fülle alles dann mit goldenem Licht auf.

Reiche rotes Licht hinein,

lila Licht und orangenen Sonnenschein.

Minze fülle ich dazu.

So atme ich,

die Heilungsenergie tief ein.

Dann reinige ich die Lungenbläschen mit Licht.

Leuchte damit die Lungen aus.

mit Minze atme ich tief zum Brustkorb heraus.

Ich atme tief und frei.

Die Leichtigkeit ist jetzt bereitund öffnet sich ganz weit.

 

 

Aura Reinigung 

 

Erzengel Michael,

ich bitte dich meine Aura zu reinigen.

Ich bin in der Quelle des Lichtes.

Ich bin in der Quelle des Lebens.

Ich bin in der Quelle des Friedens.

Ich bin frei von Blockaden und Ängsten.

Licht Liebe und Frieden, sende ich aus.

Nichts kann mir passieren.

Ich bin stark in meinem sein.

Ich lenke meinen Gedanken zur Kraft des Meeres.

Ich bin im Gottvertrauen

und werde beschützt.

Die Kraft der Sonne,

zeigt mir den Weg der Liebe,

wie die Klarheit des wahren Glauben.

Jeder Gedanke ist Macht

und vollendet die Ganzheit.

  

 

Eigenes Gebet

 

Gott ich bitte dich, mir den Weg zu weisen,

welcher meine Zeit säumt.

Gott ich bin im Licht des Lebens,

ebenso im Himmel.

Gott ich vertraue deinem Wort,

 vergib meiner, sollten die Gedanken zweifeln.

Gott ich bin gesund, im Wesen meines seins.

Gott gib mir Kraft, für Heilung,

  Gesundheit zum Lebenssinn meiner Zeit.

Gott ich danke dir,

für die Liebe deiner Führung,

wie die Geschenke eines jeden Tages.

Ich bin im Licht.

Ich bin vollkommend gesund.

  Ich bin in meiner Kraft.

Ich sehe klar und rein.

Ich bin in meinem Gedanken aufgeräumt.

Ich trage in meinem Herzen das wahre Lied.

 

 

Immunsystem

 

Mein lieber Körper,

du bist die Einheit meines Selbst.

Reinige und entgifte dich,

 löse alle Fremdstoffe.

Nimm die Liebe, gib ihr das Vertrauen in die Hand.

helfe der Heilung, zum eigenem Aufbau neuer Zellen.

Mein Blut soll sich selbst füllen, mit der heilenden Materie.

Alle Naturkräfte,

ebenso der Göttlichen Möglichkeiten,

schöpfe aus und bringe es in die Genesung.

Ich öffne alle Quellen in meinem Körper.

So kann ich das Leben in die göttliche Ordnung bringen.

Führe die Gedanken zum Fluss deiner Seele und durchwandere alle Zellen.

Dann setze die Selbstheilungskraft in Bewegung.

Lasse die türkisfarbene Welle durch dich fließen.

wiederhole es dreimal, zum Einklang des Glaubens.

Gib anschließend silber in deim Körper,

sowie rot,

auch blau und gold.

Bringe zum Wiederholen die weiße Farbe mit der Kraft des Regenbogens zum Fiebrieren deiner Haut und Blutbahnen dazu.

Liebes Immunsystem nehme die Entzündung

und alle Querliegenden Faktoren fort,

welche meinen Körper schädigen.

Ich bin im Fluss der Heilung.

Ich reiche meinem Selbst das Licht.

Bündele die Krankheitsaspekte und sende sie zum Reinigen und auflösen ins Universum.

Alle meine Zellen gehen in die Wandlung.

 Holen sich die Kraft zur Aktivität der Heilungsprozesse,

sowie die Begleichung der verlorenen Vitaminen und Mineralien.

Dass ein neuer Prozess in Bewegung gelangen kann.

Ich bin im Wandel.

Ich reiche der Heilung das Vertrauen.

Ich bringe meinem Körper und Seele die Zeit und Freiheit zum Wachsen.

Ich vertraue meinem Körper.

Ich liebe mein Wesen

und reiche mir selbst,

 das Licht, die Hand zum Werden meiner Klarheit in der Gesundheit.

Ich bin und ich werde!

 

Fußmeditation

 

Meine lieben Füße,

seit Anbeginn meiner Zeit dürft ihr mich tragen.

Vergib mir für meine Nachlässigkeit, euch zu Danken.

Jede Hürde habt ihr genommen,

jeden Weg ohne Sorge getragen

und auch die Last meiner selbst nicht gescholten.

Nun zeigt ihr Spuren aus dieser Zeit

und wollt euren Lohn erhalten.

Ich danke euch von Herzen.

Ich helfe jetzt zu lösen eure Schmerzen.

Nehmt den Balsam gerne an,

welchen ich auftrage dann und wann.

Mit Nadelstichen zeigst du mir,

halte ein, ich kann nicht mehr.

Trage stets für dich das Hauptgewicht.

Schmetterlinge in Weisheit gepackt

In der Weisheit der Jahre flog ein Schmetterling zu mir,

mit leisen Flügeln streifte er mein Traumrevier.

Glaubte schon die Zukunft wird fad,

doch da klopfte ein Hauch der Hoffnung an mein Lebenstag.

Kraftvoll im Klang und Gewicht,

stark die Stimme des Schmetterling spricht.

Du bist mein Traum. Der Hoffnungsblick,

den ich suchte für das späte glück.

Herzchen tanzten um dich herum,

mein atem blieb stehen,

die Stimme war stumm.

Doch da kam das Lied aus deinem Mund,

Hör gut zu:

„Ich bin nicht stumm.

Nein, nur leise und ganz sacht,

war in Sorge, was der Schmetterling vollbrachte.“

Er sang das Lied der Liebestauben,

dachte mein Geist, will mir die Vernunft jetzt rauben.

Doch, da sah ich den Heiligenschein,

er strahlte so herrlich,

wie der schönste Sonnenschein.

Gottes Gnade uns zeigt,

Schmetterlinge tanzen im Alter zur neuen Zeit.

Reife oder Jugend,

das ist egal,

Liebe spricht stets die gleiche Sprache und trifft die Wahl.

Gebt acht, auf das Wort,

versprecht in Ehrlichkeit und haltet ein,

damit der Frieden bleibt immer dein.

In Liebe reiche die Ehrlichkeit,

gib dem Vertrauen die Klarheit.

Hole das Versprechen ins Boot,

vertraue auf deinem Herzen,

es vergibt das unausgesprochene Wort.

Gott segne die Liebe

und segnet das Licht.

Doch du Menschenkind,

die treue der Liebe in die Wahrheit bringst.

Liebe die Liebe

Und lebe sie gut,

so erreichst du für die Zukunft ,

Weisheit und stärkst deinen Mut.

Mut will wachsen,

Vertrauen baut sich in der treue auf,

doch zweifle nicht,

Gott hält die Hand der Liebe stets zur Vollkommenheit auf.

Mari-Wall

Bunte Farben

Oh, der Sommer ist zur Hälfte um. Schade finde ich es, denn mein Urlaub bei Oma ist wieder vorbei und der Wind lässt Blätter von den Bäumen fallen, obwohl sie noch nicht bunt sind. Jedes Jahr im August beginnen die Blätter von den Büschen und Bäumen abzufallen, dabei ist doch der Herbst erst im September. Es war so herrlich bei Oma gewesen, dass Zwilling Browny und ich gar nicht mehr nach Hause Wollten. Meine Mama Jasmin war ihre Schwester Yvi in Chemnitz besuchen. Vielleicht nimmt sie uns ja das nächste Mal mit. Wir feierten alle meinen Geburtstag bei Fantasia. Annette und Joseph hatten den Tisch mit vielen bunten Steinen geschmückt. Oma stellte eine blaue Kerze darauf, ebenso eine sechs als Zahl. Ihr wisst ja, ich liebe diese Farbe über alles. Von Mama bekam ich ein Fahrrad. Natürlich übte ich sofort. Darf noch viel lernen, bis ich die Stützräder abnehmen kann. Der Zwilling lachte herzlich, weil am Anfang meine Beine zitterten. Oma meinte gleich, „das wird schon.“ Juliette, meine große Schwester schenkte mir ein großes Einhorn und einen Drachen. Sind toll, denn sie machen Geräusche und tanzen auch. Der Drache faucht und pustet Rauch. Natürlich bekam ich von Oma auch ein Geschenk. Sie übergab mir einen Lerncomputer. Alles tolle Geschenke und das größte ist eine Woche Urlaub bei Oma. Wie gesagt, feierten wir in der Eisdiele und hatten viel Spaß gehabt. Nun bin ich ja sechs jahre alt und komme sogar allein auf dem Elefanten Gorilloh hoch. Oma bemerkte sofort: „Jetzt beginnt eine neue Phase, was sie auch zu spüren bekam.“Wir hatten uns Mädels einen schönen Nachmittag gemacht, schade war nur, Simon fehlte. Wir haben ihn sehr lange nicht sehen können. Bin darüber genauso traurig, wie Oma. Mamma, ging dann zu ihrem Zug und wir begannen die schöne Zeit zu genießen. Alle Tiere von Oma verteilte ich im Wohnzimmer und der Teppichrand bot sich gut an, als Laufstraße. Es ist zwar Omas Orientierungsweg, nur brauche ich ihn jetzt. Meine Schwester blieb auch hier bei Uns, denn sie wohnt ja seit einem Jahr bei ihr. Wir planten beim Abendbrotessen gemeinsam, was wir so Anstellen könnten. Meine Schwester ging mit mir einkaufen, denn wir wollten unbedingt Schleim selbst herstellen. Oma verdrehte bei unseren Vorhaben die Augen. Ließ es aber zu. Klappte nur nichtso, wie es geplant war. Abends steckte Oma mich ins übliche Wellneswasser und diesmal spielte meine Schwester mit mir. Das war auch sehr schön, denn Oma durfte Ordnung schaffen. Wir genossen es zusammen zu sein. Malten und bastelten viele schöne Dinge. Es wunderte mich ja sehr, das Oma so ruhig blieb, obwohl ich nicht aufräumte. Diesmal brauchte sie nicht mit früher schlafen gehen, denn ich war so platt, dass ich gerne alleine einschlief mit Zwilling Browny. Teddy Brown blieb bei ihr im Wohnzimmer. In der Nacht kuschelte ich mich aber ganz fest an sie, damit ich gut schlafen konnte. Wie immer nahmen wir nur die eine Hälfte ihres Bettes ein, so dass Juliette meinte: „Da passe ich doch auch noch mit rein.“ Oma verdrehte wieder die Augen und kicherte plötzlich. Wenn uns einer so sieht, der denkt wir haben nur dieses eine Bett. Oma erzählte uns was sie alles im Urlaub an der Ostsee erlebt hatte. Die Sonne biss ordentlich zu, denn sie war sehr verbrannt. Der Samstag wurde ein Highlight. Wir gingen ins Kino. Hurra, mein erster Kinobesuch. Oma spendierte Popcorn und Slushi in merkwürdigen Flaschen. Die Minions waren gerade das Richtige für uns. Sogar Oma gefiel es gut. Im Grunde macht sie ja doch einiges mit, wenn sie mit uns ins Kino geht. Nicht nur ihre Geldbörse wird dünner, nein auch gönnt sie uns so manche Schleckerei spendierte und sie ja zuschauen muss. Immer lacht sie dabei noch. Wir sind froh, dass unsere Oma so cool ist. Die Pizzeria wurde auch am Abend noch ins Haus geholt. Super, mal so richtig genießen, wie Oma es gerne hat. Am Sonntag ging es zum Spielplatz und auch noch mal ein Besuch bei Fantasia. Wir hatten jeden tag Sonnenschein. Am Letzten tag ließen wir uns auch noch einmal verwöhnen. Spät am Abend sollte Mama erst zurück kommen, nur in Leipzig hatte sie zwei Stunden Verspätung.

„So saßen wir im Wohnzimmer und Oma berichtete von ihrer Dänemarkreise. Vier Uhr durfte sie aufstehen und Punkt sechs Uhr kamen Christin und Gunda, um sie noch mit ins auto einzuladen. Sie freute sich wie ein kleines Kind. Beide berichteten während der Fahrt, was es in der Landschaft zu sehen gab. Da ihr anderes Sehen mehr aufnahm, als das sehende Auge, verspürte sie viel Spannung für diese Tagesreise. Das erste Anfahrtsziel war bei Maik Graf von Leonstein in Vejers, wo das blauweiße Zelt mit der Puppenbühne stand. Wir hatten das Glück gleich die erste Vorstellung zu besuchen. Im Zelt saßen vorne die Kinder und Hinten die Eltern. Das kleine Publikum riß er mit in den Puppenfieber. Vor Freude ging einem das Herz auf. Solche Begeisterung bei den Kinderherzen hatten wir noch nie erlebt. Eine Wirkliche tolle Geschichte, die er als Eigenstück aufführte. Drachen schnulli war noch im Wachstum und konnte noch nicht gut Fauchen, geschweige Feuerspucken. Der Geist hatte mehr Angst, als die Kinder. Räuber Hotzenplotz stahl was das Zeug hergab, doch die Kinder halfen dem Kasper, ihn ins Gefängnis zu bringen. Die Ungerechtigkeit sahen die Kids sofort und waren sehr Wachsam geworden. Der Hund Bockwurstkäsebockwurst, hatte öfters seine müde Phase, so dass die Kinder aufpassen durften. Als Abschluss formte Maik Graf von Leonstein wunderbare Motive aus Luftballons für die Kinder. Zur Wickinger Vorstellung am Abend hatten wir nicht die Zeit gefunden, aber sicher kommen wir noch einmal dort hin und werden das versäumte nachholen. Bei Betina in der Dropseria tranken wir eine heiße Schokolade mit Softeis. Echt ein Gaumenschmaus. Man konnte der Herstellung beiwohnen, wie der Dropsteig hergestellt wurde. Eine tolle Atmosphäre und Ambiente. Maik hat auch ein Geschäft wo die Kinder Bernstein schleifen dürfen, ebenso gab es herrliche Stücke zu kaufen. Auch aus Treibholz wurden künstlerische Werke angeboten. Alles für ein lachendes Kinderherz präsentierte Maik, aber auch der junggebliebene Erwachsene fand sein Ideal hier. Es war eine so tolle Begebenheit mit den Menschen auch von Blavand. Strandbesuche unternahmen wir auch an zwei verschiedenen Stellen. Der Leuchtturm wurde ebenfalls für einmalig angesehen. Als Krönung besuchten wir die Autorin Kirsten Bossi und ihre Enkelkinder. Da wir im Übungsgebiet mit dem Auto durchfuhren, hatten wir ein wenig Probleme damit. Es krachte und quietschte arg, so dass es eine Weile dauerte, bis wir herausfanden woran es lag. Da hatte sich doch ein Stein eingeklemmt und mit leichten Manövern und Schaukelkünsten flog er dann endlich heraus. Große Erleichterung war bei uns dreien zu spüren. Die Begrüßung war so herzlich, als kämen wir Heim. Fabienne mit ihren sieben Jahren präsentierte uns ihr Erstlingswerk. So schön geschrieben und ein hoffnungsvolles Talent. Dieses Mädchen wird mal eine Schönheit und berühmte Autorin werden. Das Potenzial hat sie jedenfalls dafür. Die Seelenzwillinge Neal und Elian sind so kleine Götter, dass ich verzaubert wurde durch ihre Art auf mich zuzukommen. Hinreißende Buben. Sie hatten keine Berührungsängste. Nein, eher neckten sie mich und gaben ihre Flitzer mir sofort in die Hände zum Schauen. Die Kleinste von Ihnen Amber gerade mal ein Jahr strahlte übers ganze Gesicht und nahm die Herzen aller ein. Kinder sind wirklich ein Gottes Geschenk. Die Oma strahlte in ihrer Nähe ebenso voller Kraft und mir gefiel die Harmonie dieser Familie. Vor allem weiß ich ja auch, dass meine Teddy Geschichten bei ihnen gut platziert sind. Es stimmt einem so fröhlich, wenn Kinderaugen so herrlich lachen und auch das Spiel im Vordergrund steht, aber auch die Erziehung, dass die kleinen Seelen das Leben fühlen dürfen. Hat man das große Glück die bunte Farbenwelt in dieser Atmosphäre zu sehen, auch die Liebe unter den Menschen, dann kann doch das Spiel des Lebens nur wunderbar sein. An diesem Tag konnte man alles dunkle dieser Welt vergessen, denn es lebte das Licht in allen Herzen, ob groß oder klein. Jeder schöne Tag geht mal zu Ende, aber das Erlebnis bleibt bestehen und füllt die Zukunft weiterhin aus. Ein Dankbarer Tag. „

Die Zeit verging rascher als wir dachten. Plötzlich stand die Uhr schon auf 20:00 Uhr. Oma half aufräumen und das Köfferchen und der Rucksack standen gepackt schon im Flur. Teddy Brown wurde unruhig, denn sein Kumpel Browny ging ja auch mit Lucia heim. Innige Umarmungen fanden schon statt. Lucia ließ doch das Aufräumen lieber Oma machen, denn sie hat ja nun einmal ihre eigene Ordnung. Die geht nicht Paralel mit ihrer. Als Ermahnung hörte sie noch: „Lucia, bitte in Zukunft meinen Laufweg frei halten und nicht ignorieren, denn sonst falle ich und das wäre nicht gut. Die kleine Machtprobe ist in der Entwicklungsphase bei einem sechsjährigen Kind normal. Nun klingelte es auch schon an der Haustür und die Mama kam endlich wieder. Jetzt ging die Aufregung erst richtig los und im Eiltempo wurden die ganzen Erlebnisse berichtet. Juliette brachte ihre Schwester mit heim, denn es war doch zu viel Gepäck plötzlich. Der Abmarsch war im ganzen Haus zu vernehmen, aber so etwas gehört bei der Abreise dazu. Verabschiedet wurde sich nicht, denn das war in diesem Moment nicht mehr möglich. Oma rief ihnen hinterher, kommt gut nach Hause und bis zum nächsten Wellnesswochenende. Vielleicht können wir den geplanten Tierparkbesuch bald nachholen, denn er war ja für deinen Geburtstag angedacht?

Wollt ihr weitere Geschichten von Teddy Brown, Zwilling Browny und Lucia hören, dann ruft nur recht laut nach uns.

Mari-Wall

Sturmgeflüster

Sturm der Welten,

was willst du uns zeigen?

Der Mond friert,

am Himmel bei deinen Weiten.

Er greift in die Wolken und sucht den Halt,

doch Gevatter Sturm,

verkünde uns,

was dich quält und wütest herum.

Die Menschheit auf Erden,

sie einfach nicht lernen,

zu pflegen das Land

auch reichen der Vernunft,

nicht ihren Verstand.

Oh Sturm was kann ich machen,

damit sie verstehen,

ebenso in die Zukunft zu sehen?

Rufe die Sonne,

sie wärmt neu die Zeit,

so können aufatmen,

Mutter Erde und die Menschheit.

Vereint mit den Kräften,

gebunden das Ziel,

die Hoffnung der Wahrheit,

verleiht neu das Gefühl.

Wir ebnen den Glauben,

vertrauen dem Wort,

verdienen die Heilung

und finden den Berg ,

durch Hoffnung vor Ort.

Mari-Wall

MONDFLÜSTERN

Mond, hörst du das Flüstern des Windes?

Er streichelt sanft die Wangenrot,

küsst dabei den roten Mohn.

Atmet ein die Leichtigkeit,

ob der Mond sich wohl erfreut?

Kichernd streift er den Eifelturm,

Fliegt hoch über ihn,

man könnte meinen,

er will fliehen.

Doch lächelte er sacht,

in seinem Bart,

herrlich vom höchsten Punkt,

im Flug als Start.

Die Sonne rief dem Winde zu,

umarme das Wolkenherz

und führe es zum Monde hin,

so freut sich jedes Menschenkind.

Die Sonne

Gott gab uns das wahre Sehen,

Nur wenige können dies verstehen.

Vertraue deiner Kraft.

Jeder trägt in sich die macht.

Mit dem Herzen zu hören.

Reinheit und Liebe zu spüren.

Die Vernunft ins Leben zu führen.

Veränderung der Zeiten,

neue Wege zu reichen.

Mari-Wall

 

 

Gott gab uns das wahre Sehen,

Nur wenige können dies verstehen.

Vertraue deiner Kraft.

Jeder trägt in sich die macht.

Mit dem Herzen zu hören.

Reinheit und Liebe zu spüren.

Die Vernunft ins Leben zu führen.

Veränderung der Zeiten,

neue Wege zu reichen.

Mari-Wall

 

 

Licht

Lasse zu Beginn die Wurzeln in Mutter Erde wachsen,

ebenso über die Wirbelsäule das Lichtfeld zum Universum.

Beide Verbindungen führe zum Herzen,

Die Heilungsarbeit und Aufarbeitung von Themen kann beginnen.

Alles in mir ist Licht.

Ich bin Licht.

Ich reinige mich mit Licht.

Mein Kristall im Stirnbereich lasse ich strahlen

und sende es zum Schwerpunkt der gewählten Stelle.

Ich lasse den Kristall in ihr alles ausleuchten

und fühle hinein und nach.

Nehme mir jedes Chakra einzeln vor,

lasse es nach Außen strahlen,

ziehe es wieder herein

und gebe es auf den Schwerpunkt,

welcher erwählt wurde.

Halte es und fühle nach.

Wiederhole die Prozesse, bis sich alles gut anfühlt.

Zum Abschluss, nutze das Licht vom Kronen Chakra

und dem Wurzel Chakra,

um es durch dem Darm laufen zu lassen,

ebenso die Wirbelsäule hoch und runter.

Fühlen und nachfühlen.

Nun reinige den Gedanken,

das sehen im Innen und Außen,

auch mit dem Gehörkanälen.

Alles in mir ist in der Heilung,

im Wandel des Lichtes.

Ich bin Licht.

Alles darf heilen im Sinne des Lichtes.

Mein Gedanke, ist klar und rein.

Mein Blick ist klar und rein,

im Innen und Außen.

Mein Gehör ist klar und rein,

sowie im Innen und außen.

Alles in mir steht im Wachstum des Lichtes.

Alle Fremdenergien, lasse ich los

und sende sie zum Universum.

Den Platz fülle ich mit Licht auf.

Ich bin gesund.

Ich bin stark.

Ich trage die Kraft des Meeres

und die Wärme der Sonne in mir.

Das alte Wissen, meiner Seele,

bitte ich nach und nach

ins Bewusstsein zu kommen,

um die Erweiterung zu fördern.

Ich öffne mich für die Weite.

Ich repariere mein Energiefeld.

Fühle hinein,

repariere die entstandene Durchlässigkeit,

sichere sie mit einem Kraftvollen Gedanken,

stabilisiere und festige Alles.

Führe in Allem das Licht,

die Liebe,

den Glauben,

ebenso das eigene Vertrauen hinein.

So halte ich mein Wesen,

im Licht und kann den Heilungsprozess fördern.

Ich gehe mit dem Gedanken auf spezielle Schwerpunkte,

aktiviere den Selbstheilungsprozess.

Fühle rein und nach.

Am Ende danke ich Mutter Erde,

dem Universum und allen göttlichen Kräften,

ebenso den Naturkräften und Wesenheiten.

Mit der Berührung von Bäumen, Pflanzen vor Ort,

auch auf geistiger Ebene,

kann ich alles in Bewegung führen.

Ich bleibe im Vertrauen meiner Selbst.

Dankend binde ich mein inneres kind, den weiblichen und männlichen Anteil meines Wesens, sowie meinen Schutzengel und höheres Selbst mit den Kraftieren ein.

Regelmäßig führe ich das Wort an meine Seele, damit der Heilungsverlauf stets im Fluss bleibt.

Die Schattenseite meines Wesens halte ich ruhig im Schlaf, damit nur das Licht meiner Seele erstrahlen kann und die wahre Liebe im Leben sichtbar ist.

Ich glaube an meine Macht, die nur mit der Wahrhaftigkeit gelebt werden kann.

Licht, Liebe und inneren Frieden, ist das Standbein für die Erfüllung des Gesunden daseins.

Mari-Wall