Wo bist du?
© Mari-Wall
Wo bist du, oh wo bist du?
Heiße Nächte, stille Gedanken.
Der Herzschlag, ist in seinem Rhythmus, im Wanken.
Wo bist du, oh wo bist du?
Sollst doch kühlen die heißen Nächte.
Vertreiben der lautlosen Kräfte, auch Mächte.
Das Herz Berieseln durch zarte Quellen.
Wo bist du, oh wo bist du?
Hörst du denn nicht, meinen flehenden ruf?
Heißer, als Heiß, die Zeit ist verdreht.
Mir ist, als ob ich mitten in Afrika steh‘.
Nordwind, Ostwind, wo seid ihr geblieben,
wolltet unseren Norden immer lieben.
Gingt auf Wanderschaft zu fremden Ländern,
flüchtet in die Ferne Welt.
So hat die Sonne Afrikas, den Norden für sich gewählt.
Nordwind, Ostwind, kommt zurück,
hier ist Afrika nicht im Glück.
Unsere Sonne bis dreißig Grad, dies Lieben wir,
Ist doch klar.
Wo bist du geblieben, oh wo bist du geblieben?
Kommt Heim, wir euch hier im Norden lieben.
Sonne gemach, oh Sonne gemach.
Der Nordwind und Ostwind, hier ist eure Pacht.
Heimgekehrt unser Sonnenwind.
Nun lachen die Herzen wieder, in unserem herrlichen Wind.
Du bist da. Hurra!

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