Interessante Spuren
© mari-Wall
Sie sprachen noch Tagelang über die gelungene Party. Bei den Elfen war das amüsante Erlebnis, ebenso noch im Gespräch.
Alleine die Show, durch die Maulwurffamilie, ist ein Gespräch in aller Munde wert.
Sigrid hat noch immer das Lachen in den Augen, wenn sie davon spricht. Ihr kann es nicht genug sein, davon zu berichten. Sie hörte heute, dass Claudia und der Nachbar Kim davon sprachen, am Samstag eine erneute Party zu organisieren.
„Cool, dies muss ich sofort Harry und seiner Elfenschwester Marina berichten. Sie sind sicher dabei und bringen bestimmt noch einige von ihren Leuten mit. Ich werde meine Freundin Sophie fragen, ob sie Lust hat. Vielleicht sind auch die neuen Bewohner in der Ferienwohnung dabei. Hörte, dass Andi davon sprach, sie sind diesmal mit den Kindern hier. Susa ist fünf und Tanja sieben. Wäre echt toll, wenn mehr Kinder dabei sind. Ich habe da so eine tolle Idee. Wir können während die Erwachsenen feiern, direkt auf Spurensuche gehen.“
Am Nachmittag traf sie nun bei den Elfennachwuchs ein und beriet sich mit ihnen.
„Sigrid, du hast wirklich immer so tolle Ideen. Glaubst du, dass sie mit machen werden? Wäre ja Spitze.“
Marina berichtete den beiden, dass sie am Morgen interessante Spuren auf dem Feld gefunden hatte. Di könnten wir ja genauer untersuchen. Ich weiß ja, dass Familie mäusepelz dort zu Hause ist, ebenso Familie Hamstergrün, doch diese Spuren sehen ganz anders aus. Sie sind auch nicht von Tiffy oder Cookie. Nein, die kenne ich genau.“
„Lasst uns das machen, dann erfahren wir vielleicht wer noch so in unserer Gegend ein zu Hause gefunden hat. Ob das Einwanderer aus Deutschland sind? Oder eventuell aus Koppenhagen stammen?“
Harry berichtete, dass auf der Pferderanch neue Besitzer wohnen. Vielleicht haben sie Tiere mitgebracht, die wir nicht kennen?“
Sigrid machte große Augen. Bei Claudia war doch mal eine Blinde, die konnte doch die Anderswesen sehen. Wäre gut, wenn sie mal wieder kommt, dann könnten wir sie fragen, denn es ist interessant, was sie da gesehen hatte.“ Harry lächelte vor sich hin.
Ich habe ihr ein wenig etwas vorgegaukelt. Sie glaubte wirklich, dass Claudias Rasenmäher eine besondere Figur sei. Ich hatte mich daraufgesetzt und bin lächelnd mitgefahren. Sie sah wirklich nur die anderen Welten, nur das für den Menschen Optische nicht. Wäre gut, wenn sie hier wäre, dann könnte sie uns zur Seite stehen. So wie ich hörte, kommt sie nur einmal im Jahr. Für sie alleine zu reisen, wäre zu kompliziert. Sie weiß auch, dass wir alle Sprachen sprechen, so kann sie uns verstehen. Nur dich Sigrid versteht sie nicht, wenn du mit ihr sprichst. Über dein Geist, kann sie es. Tiffy und Cookie erzählten ihr auch ihr Anliegen.“
„Schade, wir können aber nicht jetzt ein Jahr warten. Wir sollten dann auf eigene Faus handeln.“
Die Zeit schleppte sich so hin. Doch dann kam der Samstag. Alles war vorbereitet. Sophie kam auch mit und die Kinder aus der Ferienwohnung beteiligten sich ebenso. Harry und Marina brachten noch einige von ihnen mit. Die Party war nach dem Bufett ins gemütliche Plaudern übergegangen und wie gehabt konnten sie die Lautsprecher recht aufdrehen. Sigrid schaute neugieriger Weise hinterm Busch. doch da war niemand. Auf der Wiese konnten sie keine Maulwurffamilie finden.
„Lasst uns zum Übergang gehen, denn dort sah ich auf dem Feld die merkwürdigen Spuren.“
Uns hielt niemand auf. Lasst es euch gut gehen, Kinder. Nur bleibt in Rufweite.“
Marina ging vorweg und Harry hinterdrein. Siegrid blieb mit Sophie hinter Susa und Tanja.
„Wirklich, kein Familienmitglied der Maulwürfe zeigte sich. Schon Besorgnis erregend. Harry, hast du sie adoptiert und gewarnt?“
Alle kicherten sie und liefen zum Feldrand. Sie lauschten in die Dämmerung hinein. Waren keine Fremdgeräusche zu vernehmen.
Marina bückte sich und zeigte auf eine Pflanze.
„Hier sind die ersten Abdrücke. Dort hinten sind weitere. „
„Die Pflanze riecht wie Katzengras. In unserem Köln haben wir es im Garten. Wir haben drei Katzen und die lieben es. Oft liegen sie stundenlang darunter und sind berauscht, als hätten sie eine Droge eingenommen. Dies sagt Papa immer.“
„Sina, dass sind keine Katzenabdrücke, auch keine vom Hund. Die sehen ganz anders aus. Als hätte dieses Tier Hände wie ein Mensch.“
Plötzlich kamen sie ziemlich zum äußeren Feldrand, was dem der Wiese gegenüber liegt. Dort sahen sie es. Eine Waschbärenfamilie.
„Wie kommt ihr hierher? Wer hat euch hier ausgesetzt? Warum wohnt ihr in unserer Gegend?“
Harry sah die Waschbären Familie sehr streng an.
„Euch habe ich doch schon einmal am Meer getroffen. Wolltet ihr nicht weiter ins Inland wandern?“
Vater Waschbär antwortete:
„Ja das hatten wir vor. Doch unser Nachwuchs kam zu früh, so dass wir hierbleiben mussten. Wir können jetzt nicht weiterziehen. Bitte helft uns, damit wir erst einmal hiea bleiben können. Wir bleiben gerne auf dem Feld und kommen euch nicht in die Quere.“
Sie berieten nun und versprachen, morgen wieder zu kommen und eine Lösung mitzubringen.
Sigrid fand die ja süß, doch weiß sie, dass Andi nicht begeistert sein wird davon und ihre Mama auch nicht.
Die Kinder legten von ihren Broten etwas für sie hin und kehrten zur Party zurück.
„Lasst uns morgen darüber beraten und die Erwachsenen mit ins Boot holen.“