Schnee von gestern
von Mari-Wall
Party
Samanta lud einige Leute zur ihrer Party ein. Sie kam vor 5 Jahren aus Hamburg nach Rom. Eine Abenteuerlust packte sie damals. Ihre Beziehung brach entzwei und dies nutzte sie für ein Neustart. Rom war für sie schon immer ein Anziehungspunkt. Ihre Eltern waren ständig auf reisen und rieten ihr den Schritt zu wagen. Mit zwei Koffern nahm sie das Abenteuer an. In Rom fand sie rasch eine private Unterkunft. Direkt am Kiosk Nähe Bahnhof sah sie den Aushang. möbliertes Zimmer mit Nasszelle zu vermieten. Preis stand keiner dahinter. Ihr Bauchgefühl meldete sich und sie fuhr direkt hin. Vor dem Haus blieb sie stehen und betrachtete die bunten Fenster. Fröhlich sieht es aus. Kurz zögerte sie noch, doch dann drückte sie die Klingel. Es dauerte eine Weile, dann öffnete sich die Tür. Eine zierliche Frau trat heraus und sah Samanta direkt in die Augen. „Du willst das Zimmer mieten?“ “Ja, wenn es meine Geldbörse nicht zersprengt?“ Lachend stellte sich die zierliche Frau vor. „Ich bin Carlotta Marino. Wir können gerne du sagen, denn ich vermute, du bist in meinem Jahrgang.“ „Wahrscheinlich. Ich bin 25 Jahre heute geworden.“ Herzlichen Glückwunsch, ich auch.“ Sie lachten und nahmen sich in die Arme. „Ich bin Samanta Berger und komme aus Berlin. Wie hoch ist die Miete? „ „Komm erst einmal herein und dann können wir alles besprechen.“
Inzwischen sind 5 Jahre verstrichen und Carlotta und Samanta schmeißen ihre Party. Freyer und Bärbel verabredeten sich eine Stunde vorher, da sie gerne noch einen kleinen Spaziergang machen wollten. Sie lieben es in der Natur zu sein. Sicher wird die Luft stickig, wenn so viele Menschen in einem raum sind. Sie trafen Rechtzeitig in der Via Mark Rota 77ein. Laute Musik hörte man aus dem haus im unteren Bereich. Die Tür wurde aufgerissen und Samanta strahlte sie an. „Schön, dass ihr gekommen seid. Wir sind fast vollzählig.“ „Wie viele erwartet ihr denn?“ „Dreißig Leute.“ Sie überreichten ihr einen Blumentopf mit roten Blüten und eine Flasche Champagner. “Kommt rein, es sind fast alle da.“ Sie staunten nicht schlecht. Samanta stellte sie den Anderen vor und führte sie direkt zu Carlotta. „Meine Vermieterin hat ebenfalls Geburtstag.„ „Nett Euch kennenzulernen. Samanta hat von Euch schon einiges Berichtet. Was darf ich an Getränken bringen?“ Bärbel entschied sich für ein Sprits und Freyer nahm ein Glas Rotwein. Sie stießen alle mit einem Tost für die Geburtstagskinder an. Inzwischen sind sie vollzählig. 30 Gäste und zwei Dreißiger Geburtstagskinder. Es wurde gesungen, bunte Einlagen gegeben und so manche Tischrakete wurde gezündet. Die Stimmung war bestens. Bärbel beobachtete, wie Carlotta Samanta umarmte und sie sich küssten. „Ach, ob Freyer dies weiß? Ich werde sie später mal fragen.“ Die Party ging bis zu den Morgenstunden. Freyer nahm Bärbel beiseite und fragte: „Bernardo holt mich gleich ab, möchtest du mitkommen?“ „Ja, gerne. Ich bin viel zu aufgewühlt um jetzt zu laufen. Dein Papa ist toll.„ Eine halbe Stunde später hupte es vor dem Haus. Sie verabschiedeten sich von den Gastgebern und versprachen, sich bald wieder zu sehen. Merkwürdig fand Bärbel es, dass sie glaubte den Namen Cyril gehört zu haben.

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