Der Herzkristall in der Rose erblüht,

weil die Liebe bis in die Wurzel der Königin fließt.

Am Wurzelrand das Beben beginnt

und aufwärts zur Krone die Liebe singt.

Wie ein Hauch des Windes ihren Leib umhüllt

und dabei die Hitze der Sonne mitspielt.

Wie kann die Seele erfahren,

wann die Liebe wird Früchte tragen.

Kann sie wirklich ganz aufblühen

oder im Rausch des Meeres verglühen?

Die Sehnsucht ruft, die Hoffnung schreit,

ob die Gnade wohl beide befreit?

Oh, du Schöpfer der Liebe, was soll die Seele tun,

wenn der Atem ist in der Ruh?

Werden die Liebe und Vernunft sich begegnen,

oder können sie dies nicht gemeinsam erleben?

Also Gott, ich bitte dich, zeig mir den Weg,

welcher bringt mir die klare Sicht.

Lass mich erkennen und fühlen,

schmerzhafte Tränen die Wahrheit berühren.

Ich bin im Wandel,

vielleicht auch mein Held?

Wie kann der Himmel als Ratgeber leiten?

Wird er der reinen Liebe das Vertrauens bereiten?

Liebe, du Schönheit des Lichts,

gib doch der Liebe die Hand und versprich

das Wort im Wesen, was sich findet

und dem Tor die Klarheit verkündet.

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